Vernetztes Haus

So wird Ihr Smart Home sicher

Intelligente, vernetzte Gebäudetechnik bietet viele Vorteile. Und erfordert natürlich einige grundlegende Sicherheitsmaßnahmen, damit Funktionen und Privatsphäre wirksam geschützt werden. Wir sagen Ihnen, welche Top-Tipps Ihnen dabei helfen.

Vernetzte Gebäudetechnik setzt zum weltweiten Siegeszug an. Auch in Deutschland nutzt eine steigende Zahl von Eigentümer die vielfältigen Möglichkeiten eines Smart Home, um den Komfort und die Energieeffizienz zu optimieren: Die Vernetzung automatisiert Abläufe, integriert unterschiedlichste Geräte und Funktionen und steuert das Verhalten der Haustechnik ganz nach Wunsch der Bewohner.

"My Smart Home is my castle” – so geht´s

Wo Heizung und Rollläden, Kühlschrank und Türkommunikation in einem Netzwerk verbunden sind und außerdem Kommunikation mit dem Internet stattfindet, ist Sicherheit natürlich oberstes Gebot. Und dieses gilt für alle angeschlossenen Geräte – schließlich soll ein Hacker nicht etwa durch den Kühlschrank Einlass finden und auf sensible Daten Zugriff erlangen. Wie zum Beispiel auf die An- und Abwesenheitszeiten, die Anzahl der Bewohner oder die Zugangsdaten für Haussteuerung oder Web-Aktivitäten.

Die Experten von Gira haben Empfehlungen für eine wirkungsvolle Absicherung und den Schutz vernetzter Haussysteme erarbeitet. Wer diese Tipps beherzigt, hält Datendiebe draußen, verhindert externe Manipulationen und kann beruhigt sagen: „My Smart Home is my castle.“

Fachgerechte Installation beauftragen

Auch wenn viele Geräte heute mit der komfortablen Plug & Play-Technologie ausgerüstet sind: Die Vernetzung eines Hauses ist eine Aufgabe für Fachleute. Denn nur eine sorgfältige, professionelle Installation schafft die Voraussetzung dafür, dass alle Kompetenten jederzeit sicher funktionieren und verlässlich arbeiten. Beauftragen Sie deshalb mit der Grundinstallation in jedem Fall einen kompetenten Fachbetrieb.

Durchgängiges Sicherheitskonzept einrichten

Im Smart Home stehen unterschiedlichste Geräte miteinander in Kontakt. Es genügt deshalb nicht, einzelne Komponenten sicher zu machen – das Gesamtsystem muss einen wirksamen Schutzwall erhalten. Ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept also, das keine offenen Stellen aufweist.

Sichere Passwörter wählen

Die deutschen Passwort-Charts 2016: Am häufigsten benutzt wurde „hallo“, auf Platz 2 landete „passwort“, Rang 3 ging an „passwort123“. Über solche Zugangsdaten freut sich die Hackergemeinde. Tatsächlich sind komplexere, nicht leicht zu knackende Passwörter mit vielen Buchstaben und Ziffern, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen das A und O des privaten Datenschutzes.

WLAN dicht machen

Das drahtlose Netzwerk zählt zu den neuralgischen Punkten eines vernetzten Hauses. Glücklicherweise gibt es zur Absicherung von Funknetzwerken inzwischen sehr effektive Standards wie die WPA2-Verschlüsselung, die auch ohne große Vorkenntnisse erfolgreich eingesetzt werden können. Auch hier gilt das Prinzip: Lieber komplizierte, aber sichere Zugangsdaten als ein gehacktes Netzwerk.

Regelmäßige Updates durchführen

Markenhersteller wie Gira reagieren auf neue Sicherheitsanforderungen und -erkenntnisse, indem sie für ihre Geräte Software-Updates bereitstellen. Diese sollten Sie auch zeitnah innerhalb Ihres Systems aufspielen – so bleibt der Sicherheitsstandard immer auf aktuellem Niveau.

Noch mehr gute Tipps und technische Infos rund um die Themen Datenschutz und Sicherheit in Smart Home bietet Gira auf seiner Webseite.

Bildquelle: Ulrich Beuttenmüller für Gira