Berliner Weiße:

Neues Hochhaus am Ku´damm mit 33 Etagen

33 Stockwerke, 53.000 m² Gesamtfläche und eine Höhe von 118 Metern – so stattlich präsentiert sich das neue „UPPER WEST“ Hochhaus in Berlin, das jetzt den Beginn des Kurfürstendamms markiert. Die weiße, geschwungene Elementfassade setzt einen modernen Akzent ins Stadtbild.

Der Westteil Berlins, vor allem das ehemalige Zentrum rund um den Kurfürstendamm und den Bahnhof Zoo, erlebt in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung. Nachdem über Jahrzehnte – für Großstädte absolut untypisch – nahezu keine Hochhäuser vorhanden waren, wachsen diese nun Zug um Zug aus dem Boden. Eines davon ist das sogenannte „UPPER WEST“, das am Anfang des weltberühmten Ku´damms am Berliner Breitscheidplatz gebaut wurde.

Sightseeing von oben – von Büro oder Bar

Im Gebäude finden sich moderne Einzelhandels- und Büroflächen sowie ein Hotel. Im Erdgeschoss laden neue Ladenlokale zum Shopping ein. Allein das Hotel bietet vom 1. bis zum 18. Stockwerk 580 Zimmer, vom 19. bis zum 32. Stock können je Etage ca. 1.000 m 2 Bürofläche gemietet werden. Drinks kann man in der Skybar im 33. Geschoss genießen, den Weitblick über die Stadt gibt es kostenlos dazu. Komplettiert wird das Hochhaus durch einen achtgeschossigen Riegelbau, in dem weitere Einzelhandels- und Büroflächen untergebracht sind.

Architektonischer Hingucker mit High-Tech- Fassade

Moderne Hochhäuser beeindrucken nicht nur aufgrund ihrer Höhe. Planer und Architekten versuchen zunehmend auch, attraktive Fassaden zu gestalten. Dies ist beim „UPPER WEST“ in stilvoller Art und Weise gelungen. Die geschwungene Gebäudefassade von rund 25.000 m² wurde aus über 3.800 vorgefertigten Fassadenelementen aus Aluminium erstellt und in Weiß gehalten. Auf der Nordseite wurden alle Fassadenelemente mit Radarglas ausgestattet, das die Reflexion von Radarsignalen reduziert, die Fluglotsen auf dem Flughafen Tegel auf ihren Bildschirmen irritieren könnten.

Brandschutz und Energieeffizienz durch Steinwolle-Dämmung

Die einzelnen Fassadenelemente überzeugen durch viele Details, die von außen nicht sichtbar sind, für den Betrieb eines nachhaltigen Hochhauses allerdings unverzichtbare Aufgaben erfüllen. Sie bestehen aus einem umlaufend thermisch getrennten Aluminiumrahmen, der an der Rückseite mit einem Stahlblech bekleidet ist. Dieses wurde aufgeschraubt und dampfdicht abgedichtet.

Anschließend wurden im Bereich der späteren Brüstung zwei 90 mm dicke Lagen der „Fixrock 035“ Fassadendämmplatte von ROCKWOOL eingelegt und an den Rändern verklebt. Um eine Kälteabstrahlung im hinterlüfteten Brüstungsbereich zu verhindern, wurde im Randbereich ein auf 30 x 50 mm geschnittener Steinwolle-Streifen eingebracht. Der Dämmstoff zeichnet sich durch sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aus, er ist nicht brennbar und bietet mit einem Schmelzpunkt von über 1.000 °C bestmöglichen Brandschutz – in Hochhäusern unverzichtbar.

Bildquelle: Rockwool Deutschland